„Das Elektrohandwerk ist ein sicheres Berufsfeld

Haben sich im Laufe der Jahre die Anforderungen der Kunden an Sie verändert, und wie sehen diese heute aus?

Beermann: Die Anforderungen für Normen, Zertifizierungen und Dokumentation werden immer komplexer. Diesen Herausforderungen begegnen wir jedoch mit unserem jahrzehntelang angereicherten Knowhow und koppeln dies mit neuem Wissen, welches wir durch Weiterbildungsmaßnahmen, Zertifizierungen und dem Austausch mit Kunden und Lieferanten erlangen. Der Spagat zwischen dem Wunsch nach Standardisierung, aber auch die Flexibilität besondere Kundenwünsche und -anfragen zu lösen, verändern natürlich auch das eigene Handeln.

Der Maschinenbau durchläuft gerade eine konjunkturelle Talsohle. Im ersten Halbjahr 2024 sind die Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp fünf Prozent zurückgegangen. Bekommen Sie dies zu spüren?

Plenge: Wir haben den Einbruch im Maschinenbau registriert und beobachten die Entwicklung intensiv. Unser breit aufgestellter Kundenstamm aus verschiedenen Industriezweigen gibt uns aber auch die Chance krisenbehafteten Zeiten zu entgehen. Daher konnten wir einen Einbruch selbst noch nicht spüren. Der Bestelleingang blieb ähnlich stark wie im letzten Jahr. Wir haben gut zu tun und können das Jahr im Hinblick auf unsere Produktionskapazität bald abschließen. Wir müssen abwarten wohin sich die Konjunktur entwickelt.

Gibt es trotzdem Branchen, die Sie beliefern, die sich derzeit besonders positiv entwickeln?

Beermann: Besonders positive Entwicklungen sehen wir in der Verpackungsindustrie und bei Anlagen zur Schiffsmodernisierung. Generell sind wir in stabilen vielfältigen Branchen aktiv und kennen fast jede Branche.

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Die neue Maschinenverordnung – Infos uns Tipps für Hersteller und Betreiber

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