Cogne beginnt nachhaltigere Stahlproduktion

Cogne Wasserstoff Bild 1
Bild: Cogne Edelstahl GmbH

Was haben Wasser, Sonne und Stahl gemeinsam? In Aosta formen sie die Zukunft der Industrie. Die Stahlproduktion gehört zu den emissionsintensivsten Branchen weltweit – allein in Europa verursacht sie rund ?% der gesamten CO2-Emissionen. Der große Hoffnungsträger zur Reduzierung dieses Fußabdrucks: grüner Wasserstoff. Darauf setzt auch Cogne Acciai Speciali. Mit der Inbetriebnahme einer Wasserstoff-Pilotanlage zeigt das Unternehmen, wie sich erneuerbare Energien und Wasserstofftechnologie wirkungsvoll in die industrielle Praxis integrieren lassen.

Am Cogne-Stammsitz im norditalienischen Aosta wird jetzt eine Versuchsanlage des Projekts Green Hydrogen in Cogne geplant. Erstmals soll dort grüner Wasserstoff fossiles Erdgas in einem industriellen Wärmebehandlungsprozess ersetzen. Damit setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für den klimaneutralen Umbau energieintensiver Industrieprozesse.

Grüner Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für die klimafreundliche Transformation der Stahlindustrie. Statt Kohlendioxid entsteht bei seiner Nutzung lediglich Wasser. Das Einsparpotenzial ist entsprechend enorm: Durch den Einsatz von grünem Wasserstoff, der mittels Elektrolyse aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, können pro Tonne eingesetzten Wasserstoffs bis zu 26 Tonnen CO?-Emissionen vermieden werden. Vor allem in der industriellen Wärmebehandlung bietet die Technologie eine echte Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Erdgas. Zahlreiche Studien und Pilotprojekte bestätigen das Potenzial – Cogne geht nun in die Anwendung über.

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