
Das Konsortium, bestehend aus den Organisationen ODVA, OPC Foundation, PI und VDMA, hat nun gemeinsam die Veröffentlichung der Version 1.0.0 ihrer wegweisenden Spezifikation für interoperables und effizientes Energiemanagement in der industriellen Automatisierung und Prozessautomatisierung publiziert. Der Vorsitz dieser Gruppe wird vom VDMA übernommen.
Dietmar Bohn (Bild), Geschäftsführer der PNO, erklärt dazu: „Die Erfassung und Analyse des Energieverbrauchs in Maschinen und Anlagen ist ein immens wichtiges Zukunftsthema. Wir freuen uns, einen aktiven Beitrag zu dieser wichtigen Initiative zu leisten, um den Energieverbrauch zu optimieren und dadurch die durch Verschwendung und Überschuss entstehenden schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.“
Die vorliegende Spezifikation definiert ein standardisiertes Informationsmodell auf Basis von OPC UA, das ein umfassendes Energiemanagement in der industriellen Automatisierung ermöglicht. „Diese Zusammenarbeit im Bereich Power Consumption Management stellt sicher, dass Endanwender über ein hochgradig standardisiertes und interoperables Mittel verfügen, um ihre Ziele in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) zu erreichen,“ erklärt Dr. Al Beydoun, Präsident und Geschäftsführer der ODVA.
Durch die Einführung dieses Standards wird das Energiemanagement in der Industrie erheblich erleichtert: Unternehmen können nun präzise und konsistente Energiedaten noch effizienter erfassen, analysieren und nutzen, um ihre Energieeffizienz weiter zu steigern. Dies trägt nicht nur zur Reduktion der Betriebskosten bei, sondern auch zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks. Die Standardisierung ermöglicht es, innovative Technologien und Best Practices schneller und effektiver zu implementieren, was langfristig zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Produktion beiträgt.











