Kabellose Kommunikation
Projektleiter Konstantin Spenst konnte mit diesem Konzept den Verdrahtungsaufwand seiner Anlage drastisch reduzieren, denn die Sicherheitstür-Zuhaltung tGard von SSP und externe Not-Halt-Taster werden direkt an der Sicherheitssteuerung mit vorkonfigurierten Steckern angeschlossen. So ist keine zusätzliche Sicherheits-SPS oder Verdrahtungsaufwand im Schaltschrank mehr notwendig. Die Steuerung schickt die Signale nun Wireless auf einer Frequenz von 2,4GHz an die weiteren Teilnehmer im System. Es handelt sich dabei nicht um ein einfaches Sender- und Empfängermodell, sondern durch wechselseitige Multi-Master-Kommunikation wird ein flächendeckendes Netz an Sicherheitskommunikation aufgebaut, in dem jeder Safety Simplifier auch als Repeater dient. So lassen sich auch weitere Strecken zuverlässig überbrücken. Insgesamt können bis zu 16 Sicherheitssteuerungen (256 I/Os) in einem System miteinander kommunizieren.
Sichere Steuerung
Der Anwender profitiert hier von einem dezentralen Sicherheitskonzept. Einfache Funktionen können zu bestehenden als auch neuen Systemen problemlos hinzugefügt werden. Funktionen, wie beispielsweise ‚Türen schließen‘ oder ‚zeitverzögertes Öffnen‘ sind auswählbar und mit den Sicherheitsausgängen bereits existierender Sicherheitssystemen sowie Maschinensteuerungen direkt verbindbar. Ein Schaltschrank für die Sicherheitstechnik und ein übergeordnetes Sicherheitsschaltgerät sind in diesem Fall nicht mehr notwendig.
Anpassbare Sicherheitstür-Zuhaltung
An den Zugangstüren kommen Sicherheitszuhaltungen von SSP aus der Reihe tGard zum Einsatz, die sich individuell auf die Wünsche des Kunden anpassen lassen. Die Module sind schnell und einfach zu installieren, denn sie können ohne zusätzliche Montage-Platten oder Winkel direkt auf ebenen Flächen, Türen oder auf Aluminiumprofilen montiert werden. Das kompakte und robuste Metallgehäuse sorgt fürdie nötige Stabilität und Langlebigkeit.











