Roboter auf der Baustelle

Eine weitere wesentliche Gefahrenquelle sind die Bewegungen des Roboterarms selbst, die einen Menschen schwer verletzten könnten. Im Tunnel gilt es, mit flexiblen Sicherheitsfeldern zu arbeiten, die an die jeweilige Tätigkeit des Roboters laufend angepasst werden. „Wir haben auf der Baustelle unterschiedliche und sich immer wieder veränderte Umfeld- und Gefahrensituationen, die auch berücksichtigen, was der Roboter gerade macht“, fährt Rodionov fort. „Beim Fahren, Ausrichten, Bohren gibt es unterschiedliche Sicherheitsanforderungen und entsprechend weiter oder enger gefasste Sicherheitsfelder. Sicherheit ist dabei immer oberstes Gebot, darf aber nicht zum Arbeitsverhinderer werden.“

Der Roboter muss erkennen, ob ein erfasstes Hindernis tatsächlich auch eines ist. So muss er z.B. an eine zu bebohrende Wand entsprechend nahe heranfahren. Selbstverständlich muss er auch immer die Position des Mitarbeiters im Auge behalten. Die Lasersensoren messen die Distanzen mittels Licht-Laufzeitmessung. Damit sind sie, aufgrund der oftmals harschen Umgebungsbedingungen, einem Kamerasystem deutlich überlegen. „In staubiger Umgebung sind herkömmliche optische Sensoren oft nicht die erste Wahl“, unterstreicht Wegscheider. „Auch im Freien – etwa bei Regen oder Schneefall – erweisen sich Lasersensoren als äußerst zuverlässig“

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