Für die einfache Montage in vorhandene Rohrleitungen wurden zudem Strömungssensoren mit integrierter Messstrecke entwickelt. Hierzu muss jedoch die Druckluftleitung zur Integration der Messstrecke aufgetrennt werden. Die Lösungen von IPF sind für unterschiedliche Rohrquerschnitte von R1/4 bis R2″ ausgelegt. Entsprechend groß ist die Auswahl an Gerätetypen, die je nach Sensor RS485, Ethernet (Modbus/TCP), Ethernet PoE (Modbus/TCP) oder M-Bus unterstützen. Der SL90E307 und SL95E326 sind zusätzlich zur Durchflussmessung von Luft auch für neutrale Gase geeignet. Alle Lösungen ermöglichen eine einfache und übersichtliche Parametrierung über ein TFT-Display oder per Modbus.
Für eine störungsfreie Funktion und genaue Messergebnisse muss bei den bisher beschriebenen Sensoren ein ungestörter Strömungsverlauf durch eine ausreichend lange Rohrstrecke vor und nach dem Sensor (Einlaufstrecke/Auslaufstrecke) sichergestellt werden. Befinden sich Strömungshindernisse vor der Messstrecke (z.B. Rohrbogen, Krümmung, Ventil, etc.), ist je nach Hindernisart eine Mindestlänge der Einlaufstrecke einzuhalten.
Kompaktgeräte für kleine Einbauräume
Keine Einlaufstrecke zur Beruhigung der Strömung (laminare Strömung) benötigen die kompakten Sensoren mit integriertem Gleichrichter (Reihen SL90 bis SL95). Dieser sorgt unabhängig von der Einbausituation stets für eine gute Anströmung der integrierten Sensorelemente. Die Lösungen sind daher besonders für die Installation in unmittelbarer Anlagennähe geeignet, weil hier zumeist kein ausreichender Einbauraum für Geräte mit integrierter Messstrecke vorhanden ist. Außerdem bieten sich die Kompaktsensoren ab G1/2- bis G2″-Prozessanschlüssen für Luftstrommessungen innerhalb von Schlauchleitungen an.











