Zehn Jahre All About Automation

Die erste All About Automation in Friedrichshafen hatte rund 80 Aussteller. Eine Zahl, die man in einem Tag gut bewältigen kann. In diesem Jahr waren es aber 380 Aussteller. Wie verändert sich das Besucherverhalten?

Der typische Besucher reist nicht an, um über die Messe zu bummeln, sondern sucht aktiv nach einer passenden Lösung für seine Aufgabe. Selbst bei den diesjährigen Dimensionen in Friedrichshafen bleibt noch ausreichend Zeit für Inspiration und Kontakte mit Firmen, die man noch nicht auf dem Schirm hatte. So kann es vorkommen, dass es nachmittags auf der All About Automation etwas ruhiger wird, weil ein Teil der Besucher schon fertig ist und zufrieden wieder abreist.

Erstmals war die Ausstellungsfläche der zwei Hallen in Friedrichshafen komplett ausverkauft. Kann die Messe noch weiter wachsen?

Als Veranstalter ist es nicht unser primäres Ziel, die Ausstellerzahlen weiter nach oben zu schrauben. Viel wichtiger ist es, die Zufriedenheit auf allen Seiten so hoch zu halten wie bisher. Dennoch wird es natürlich spannend: Der überwiegende Teil der Aussteller will auch im nächsten Jahr wieder dabei sein und es gibt viele neue Interessenten. Parallel gilt es aber, zu prüfen, wie weit sich das Besucherpotenzial in der Region noch entwickeln lässt. Wie die Zahl von über 5.000 Besuchern in diesem Jahr zeigt, erreichen wir rund um Friedrichshafen schon einen Großteil der passenden Kandidaten.

Lassen Sie uns einen Blick auf das Themenspektrum der All About Automation werfen. Dem Namen nach, dreht sich alles um Automation. Aber was heißt das konkret?

Das Themengebiet hat sich entlang der Wertschöpfungskette entwickelt: Vom Komponentenanbieter bis zum Anlagenbauer ist alles auf der All About Automation vertreten. Wir müssen also in gewisser Weise einen Spagat bewältigen – und es Geräteherstellern genauso recht machen wie Sondermaschinenbauern. Durch das breitgefächerte Besucherinteresse gelingt das aber sehr gut.

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