
Die Neuregelung der Strompreiskompensation und der geplante Industriestrompreis bedeuten massive Entlastungen für Unternehmen. Doch sie müssen nachweisen, dass der Großteil der Beihilfe in die Dekarbonisierung fließt. Das Fraunhofer IPA unterstützt mit einer Energiesystemplanung, die das geforderte Transformationskonzept liefert und die Kosten optimiert. Die simulationsbasierte Planung identifiziert sogenannte No-Regret-Maßnahmen, also Investitionen, die sich rechnen, egal wie die Regulierung im Detail ausgestaltet wird. „Wir simulieren das Energiesystem der Fabrik unter verschiedenen Zukunftsszenarien: Was passiert, wenn der Industriestrompreis doch nicht kommt? Was, wenn die Netzentgelte weiter steigen?“, erklärt Timm Kuhlmann, Forschungsbereichsleiter Energiesysteme und -speicher am Fraunhofer IPA. „Das Ergebnis sind robuste Lösungen. Wir zeigen Unternehmen, welche Maßnahmen – etwa die Nutzung von Abwärme oder die Dimensionierung eines Speichers – eine so hohe Eigenrendite haben, dass die staatliche Förderung nur noch das Sahnehäubchen ist, aber nicht mehr die Bedingung für den Erfolg.“ Damit mache das Fraunhofer IPA Unternehmen unabhängig von der Unsicherheit in Berlin oder Brüssel. Das Transformationskonzept wird vom bürokratischen Nachweis zum strategischen Investitionsleitfaden.





