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Norm- und Bedienteile denken mit

„Der integrierte induktive Sensor erfasst den Betätigungszustand des Bolzens“, beschreibt Projektmanager Florian Schweizer das Wirkprinzip. „Das Signal wird im Pilzgriff verarbeitet und an die Maschinensteuerung übertragen. Standardmäßig ist dafür ein 2m langes, dreiadriges Kabel vorgesehen. Der Sensor schaltet, sobald der Bolzen 1mm gezogen ist. Über die Maschinensteuerung lässt sich dann z.B. festlegen, dass der Bearbeitungszyklus erst dann beginnt, wenn der Bolzen eingerastet ist.“

Soll darüber hinaus die exakte Einrastposition des Bolzens abgefragt werden, kann die Positionierbuchse K1839 oder eine Aufnahmebuchse K1841 bzw. K1843 für Kugelsperrbolzen zum Einsatz kommen. Die Buchsen bilden einen Aufnahmepunkt für Arretier- und Kugelsperrbolzen, in welchem sie sicher und genau verrasten können. Standardmäßig ist in den Positionier- und Aufnahmebuchsen ein induktiver Sensor verbaut, der sich über eine Klemmmutter variabel einstellen lässt. Er ermöglicht es, elektronisch abzufragen, ob ein Bolzen in der Buchse steckt oder nicht. Beim Einsatz mehrerer Buchsen lässt sich feststellen, in welcher sich das Bedien- oder Rastelement befindet.

Datenübertragung per Bluetooth

Zu den kabellosen Komponenten gehören unter anderem der Auflagebolzen mit Auflagesensor K1832, das Spanneisen mit Kraftsensor K1824 und der Kraftsensor für Schnellspanner K1825. Letzterer bietet dem Anwender die Möglichkeit, die auf ein Werkstück aufgebrachte Spannkraft zu messen und zu kontrollieren.

Die Datenübertragung erfolgt bei den kabellosen Varianten über ein Bluetooth-Modul, das direkt am Maschinenelement appliziert wird. Es sendet die Informationen an ein Gateway, welches der Anwender wiederum in seine Maschinensteuerung integrieren kann. „Für die Kontrolle seiner Anwendung via Tablet, Smartphone oder Desktop stellen wir dem Kunden eine benutzerfreundliche Web-Applikation zur Verfügung“, führt Schweizer weiter aus. „Sie ermöglicht auch die gleichzeitige Überwachung mehrerer Komponenten in einem Bearbeitungszentrum oder einer Anlage.“

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Hohe Prozesssicherheit: Mit den Komponenten lassen sich Arbeitsschritte strukturieren und überwachen – für möglichst hohe Präzision und Prozesssicherheit.
  • Reduzierter Montageaufwand: Der Einsatz von Featuregrip-Produkten bietet im Vergleich zu Standardprodukten, die der Kunden selbst mit Sensoren ausstattet und in die Maschinensteuerung einbindet, Einsparungen bei der Montage.
  • Kompakte Kombilösungen: Featuregrip integriert das mechanische Element und den Sensor in einem kompakten, ansprechenden Design. Der Anwender spart Platz, reduziert seine Komponentenvielfalt und profitiert von einer einfachen, übersichtlichen Lösung.

Unterstützung für die vernetzte Industrie

In einem vernetzten Industrie-Umfeld unterstützen die Produkte aus dem Featuregrip-Portfolio von Kipp die Organisation und Überwachung von Fertigungsprozessen. Komponenten – vom Auflagebolzen bis zum Spanneisen mit Kraftsensor – ermöglichen unter anderem die einfache Überprüfung von Aufspannungen und Anschlägen und sorgen so für eine präzise Bearbeitung und erhöhte Wiederholgenauigkeit. Bei den kabellosen Komponenten ermöglichen Bluetooth-Module eine komfortable Datenübertragung und Visualisierung. Das Gateway als Schnittstelle zwischen Produkt und Maschinensteuerung sichert zudem präzise Prozesse.

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