Unterschiede innen und außen
Äußerlich unterscheiden sich die beiden Leitungen von herkömmlichen Ethernet- oder Profinet-Leitungen durch ihren blauen Mantel, was in der Richtlinie für Ethernet-APL so definiert ist. Auch innen gibt es kleinere Unterschiede zu herkömmlichen SPE-Leitungen. Durchmesser der Adern, die Verseilung des Twisted Pairs, die Dicke der Isolierung – bei mehreren Parametern waren Anpassungen nötig, um die gestiegenen Anforderungen an den intrinsischen Explosionsschutz zu erfüllen. „Die Kunst ist, alle diese Parameter so in Harmonie zu bringen, dass sie die Anforderungen für Ethernet-APL erfüllen“, sagt Christian Illenseer, Produktmanager Industrial Communication bei Lapp. Für ihn trennt sich die Spreu vom Weizen, wenn es um den Einsatz in möglichst vielen unterschiedlichen Anwendungsszenarien geht. Die beiden Leitungen von Lapp seien universell verwendbar, zum Beispiel in einer offenen Kabelpritsche neben einer Powerleitung und das dank umfangreicher Zertifizierung in jedem Land der Welt. Unternehmen speziell aus der Prozessindustrie sowie Installateure sollten sich jetzt mit Ethernet-APL befassen, rät der Produktmanager, weil es nützliche Neuerungen für mehr Sicherheit bei der Vernetzung in der Feldebene bringe: „Ethernet-APL ist das Upgrade für die Feldebene, das der Prozessindustrie mehr Leistung und mehr Möglichkeiten für die Digitalisierung bringt bei gleichzeitig mehr Sicherheit.“











