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So funktioniert’s

Der Abgleich der Uhren in den Teilnehmern erfolgt in Hardware, wobei die Uhrzeit des ersten synchron arbeitenden Teilnehmers zyklisch an alle anderen Uhren im System verteilt wird, welche sich exakt auf diese Referenzuhr einstellen. Da die Informationen der Referenzuhr durch Laufzeitverzögerungen auf dem Kabel und in den Teilnehmern erst verspätet bei den anderen Uhren im Zyklus ankommt, wird die Verzögerung für jeden Knoten einzeln gemessen und ausgeglichen, um neben der Synchronität auch Gleichzeitigkeit zu erreichen. Und so ist letztere bei Ethercat, genau wie der Jitter der Uhren, dann auch signifikant geringer als 1µs. Zudem wird das Ethercat-MainDevice bei Verwendung der Distributed Clocks entlastet, da es nur dafür sorgen muss, dass der Ethercat-Frame früh genug versendet wird, bevor das Uhrensignal in den Knoten den Trigger zum Setzen der Ausgänge gibt.

Der nächste Teil der Artikelserie in der nächsten Ausgabe des SPS-MAGAZINs befasst sich mit

der Diagnose und Safety bei Ethercat sowie

Ethercat und seinen Erweiterungen: Ethercat P, Ethercat G/G10.

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