Gebäudetechnik sorgt für nachhaltigen Komfort

Siemens Smart Infrastructure hat in dem Ensemble ein umfassendes gebäude- und sicherheitstechnisches Konzept realisiert: So wird die gesamte Lüftungs-, Wärme- und Kältetechnik durch den Einsatz von Sensoren exakt auf die tatsächlich benötigte Leistung geregelt. Die Verschattung erfolgt ebenfalls bedarfsorientiert über Wetterstationen. Die Anlagentechnik umfasst insgesamt über 71.000 Hard- und Software-Datenpunkte. Die komplexen Abläufe steuert gewerkeübergreifend ein Gebäudemanagementsystem Desigo CC. Die integrierte Plattform für die Digitalisierung von Gebäuden jeder Größenordnung ist eingebunden in die offene digitale Business-Plattform Siemens Xcelerator und verfügt über eine direkte Cloud-Anbindung. Die Raumautomation wird über modulare, frei programmierbare Desigo PX-Automationsstationen realisiert.

Augenmerk auf interaktive Sicherheit

Auch die gesamte Sicherheitstechnik ist in Desigo CC eingebunden. Diese umfasst die elektronische Zutrittskontrolle, die Videotechnik zur Überwachung der Außenbereiche, die Einbruchmeldeanlage sowie 1.900 Brandmelder mit einer Zentrale FS20. Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass die Räumlichkeiten im Gebäude, die nur für Siemens-Mitarbeitende zugänglich sind, auch gesichert sind. Die Speed Gates zu den Büroflächen finden sich dazu im Gebäude. Diese gewähren Zutritt durch das Auflegen des Badges oder des Smartphones des Siemens-Mitarbeitenden. Gästen und externen Besuchern kann über einen Gäste-Badge Zutritt gewährt werden. Die Workplace-App Comfy der Siemens-Tochter Building Robotics Inc. wird auch in Gateway Gardens genutzt. So kann der Gebäudenutzer sich u.a. Arbeitsplätze oder Meetingräume buchen. Für externe Besucher bietet die App z.B. auch einfache Hilfestellungen für die Orientierung im Gebäude. Die Basis dafür bilden viele Sensoren, die Anwesen- und Abwesenheiten registrieren. So wird ein gebuchter, aber nicht benutzter Arbeitsplatz im Sinne des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen nicht gereinigt. Und im Falle eines Notfalles kann sichergestellt werden, ob und wo sich noch Menschen im Gebäude aufhalten. Dies kann maßgeblich zu einer sicheren und schnelleren Evakuierung beitragen.

Nachhaltigkeit bis ins Detail

Nicht zuletzt erfüllt The Move auch beim Thema Nachhaltigkeit hohe Ansprüche. Dazu haben Bauverfahren wie die modulare Bauweise und ein digitaler Zwilling beigetragen. Sie gewährleisten einen geringeren CO2-Austoß, sowohl während der Bauphase als auch später im laufenden Betrieb. Bei The Move liegt der verkörperte Kohlenstoff ca. 40 Prozent unter dem DGNB-Referenzwert von 470kg/m² und die Zertifizierungen erfolgen nach LEED Platin, DGNB-Standard in Gold sowie GRESB. The Move ist eines der ersten Gebäude im Siemens-Portfolio, das die Kriterien der EU-Taxonomie für Neubauten erfüllt. Das Gebäude verfügt zudem über verschiedene Innenhöfe, die für die Gebäudenutzer und Mitarbeitenden frei nutzbar sind. Im Sinne der Nachhaltigkeit und Bio-Diversität wurden diese großzügig bepflanzt und werden mit gesammeltem Regenwasser über ein automatisches Bewässerungssystem versorgt. Die Nähe zum Flughafen sowie die gute verkehrstechnische Anbindung waren weitere Punkte, die den Standort attraktiv gemacht haben. So soll das Anreisen zu dem Standort stets mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich sein. Zudem ist das Business-Quartier direkt an dem Frankfurter Stadtwald gelegen und innerstädtisch einen grünen und entspannten Arbeitsweg oder die Pause im Wald ermöglichen. Siemens-Gebäudetechnik und ein effizientes Heiz- und Kühlsystem mittels Hohlraum-Energieboden sorgen zusätzlich für eine positive Ökobilanz sowie ein gesundes und angenehmes Raumklima. Ein weiterer Leitgedanke ist Inklusion: The Move wurde als komplett barrierefreies Gebäude geplant und realisiert, sodass alle Bereiche auch optimal an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasst sind.

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Beschichtungsfreie Getriebemotoren

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