Durch die Netzwerkanbindung über Deviceserver können Maschinen- und Anlagedaten in Anwendungen wie Enterprise Resource Planning-Systeme (ERP) und Manufacturing Execution Systems (MES) integriert werden. Damit können auch Daten von Legacy-Geräten für betriebliche Entscheidungsprozesse genutzt werden und so die Transparenz und Koordination innerhalb des Unternehmens verbessern. Das wird durch eine genaue Überwachung des Ressourcenverbrauchs von Altgeräten wie Energie, Wasser oder Rohstoffe ermöglicht. Durch die Analyse dieser Daten können Unternehmen die Ressourceneffizienz verbessern, Kosten senken und die Umweltbelastung minimieren.
USB-Deviceserver statt
Programmierungen
Beispielsweise nutzt Micro Motions, die rumänische Niederlassung des US-amerikanische Konzerns Emerson Automation Solutions, 22 Deviceserver von SEH Computertechnik. In diesem neuen Kalibrierungszentrum werden Durchflussmesser getestet und kalibriert. Die SEH Deviceserver lösten folgendes Problem: Die vorhandenen USB-Spezialadapter und Protokolle waren nicht mit dem unternehmensweiten Standard kompatibel. Mit den Deviceservern konnte über die USB-Schnittstelle der Kalibrierungsaufbau unverändert weiter genutzt und die Daten in das internationale Firmennetzwerk eingespielt werden. Das hat Emerson die Neuprogrammierung der Spezialsoftware und die Neuanschaffung von Geräten erspart.
Datenkonverter sichert
Bestandsmaschinen
Vor einer vergleichbaren Herausforderung stand die niederbayerische Loibl Förderanlagen GmbH: Im Zuge der IT-Modernisierung sollten die Steuersysteme für die Laser-, Plasma- und Brennschneideanlagen virtualisiert werden. Die Steuerbefehle wurden früher über RS232-Schnittstellen gesendet und die Steuersoftware war durch USB-Lizenzdongles geschützt. Die Datenausgabe über die RS232-Schnittstelle konnte nicht verändert werden, da sie untrennbar mit den Schneidmaschinen verbunden war. Die Lösung: Ein Datenkonverter von SEH übernahm deshalb die Umwandlung für die Übertragung per USB. Damit konnten die Daten aus den Schneidemaschinen via USB-Deviceserver in die neue virtuelle Umgebung eingebunden werden. Zudem ließen sich die Lizenzdongles mit dem Deviceservern so einsetzen, als wären sie lokal installiert.
Teilmodernisierung bei Helix
Ein Modernisierungsprojekt war auch bei der Helix Pflanzen GmbH in Herrsching bei München der Anlass, laufende Geräte via USB-Deviceserver in eine neue IT-Infrastruktur einzubinden. Server und PCs in administrativen Bereichen sollten erneuert werden, doch die bestehenden Bewässerungs- und Klimacomputer sollten nicht verändert werden. Mit Sensoren ausgestattet, sorgen sie für optimale Wuchsbedingungen in den Gewächshäusern und funktionierten völlig störungsfrei. Ein Ersatz wäre nicht nur teuer gewesen, auch die Software hätte neu programmiert werden müssen. Diesen Aufwand hat Helix durch SEH-Produkte vermieden. Zum Einsatz kam ein Seriell-zu-USB-Wandler, und durch seine USB-Anschlüsse wurde die Datenübergabe via USB-Deviceserver in die moderne, teilweise virtualisierte IT-Umgebung sichergestellt.











