
Das Verbundprojekt GEMS – Green Energy Management Systems for business parks – untersucht und testet Energiemanagement-Systeme in europäischen Gewerbeparks, um sie miteinander zu vergleichen und im Austausch mit den Partner-Regionen für die Optimierung von Energieeffizienz zu nutzen. Neben anderen Regionen auf der Welt strebt auch Nordwesteuropa (NWE) eine saubere Energieversorgung an, bei der die effiziente Nutzung von erneuerbaren Energien eine große Herausforderung darstellt. Um überlastete Netze und hohe Kosten für eine zuverlässige Stromversorgung zu vermeiden, können Energiemanagement-Systeme (EMS) als Elemente einer SmartGrid-Lösung einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Integration erneuerbarer Energien leisten. Hier setzt das Projekt GEMS an, bei dem die Optimierung der Energieeffizienz aber auch die Flexibilisierung des Strombedarfs in Gewerbeparks im Mittelpunkt steht. Im Rahmen von GEMS werden EMS-Lösungen für europäische Gewerbeliegenschaften, in denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) angesiedelt sind, entwickelt, um deren Energieeffizienz und den Einsatz dezentraler erneuerbarer Energien zu steigern sowie Netzengpässe zu reduzieren. Das internationale Projektkonsortium trifft sich zum Auftakt erstmals in Deutschland, um sich kennenzulernen und die Inhalte der Arbeitspakete zu besprechen. An dem Projekt sind 14 Partner aus fünf verschiedenen Ländern Nordwesteuropas beteiligt und es wird über drei Jahre mit über 5Mio.€ aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.





