
Für Igus aus Köln hatte der 15. Oktober 2024 eine ganz besondere Relevanz. Gleich drei Highlights fielen an diesem Tag zusammen: Zum 60-jährigen Firmenjubiläum fährt das schmierfreie sowie wartungsarme Igus:bike zwölf Monate durch 16 Länder und sensibilisiert für das Thema ‚Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen‘. Zweitens wurde das Unternehmen Mitte
Oktober 1964 in einer Doppelgarage gegründet. Zu guter Letzt nimmt das zweite Produktionswerk in Köln ab sofort seinen Betrieb auf. Für diesen außergewöhnlichen Termin war die dima ‚vor Ort‘.
Mit diesem Termin startete der offizielle Verkauf. Unter dem Namen RCYL ist das Igus:bike bereits in Serienfertigung gegangen.
Motion plastics
Frank Blase strahlte diese außergewöhnliche Bedeutung beim Eröffnen der Veranstaltung nach außen: „Wir machen Kunststoffe für Bewegung – und wir machen nur das! Dabei verfolgen wir stets zwei Ziele. Einerseits ‚verbessern‘ wir, beispielsweise sind alle unsere Produkte schmierfrei. Zweitens zielt alles, was wir machen darauf ab, dass wir die hergestellten Teile wiederverwenden können… und das gelingt uns jedes Jahr besser. Wir zählen inzwischen mehr als 200.000 Produkte für alle möglichen Branchen in unserem Programm. Mithilfe von KI schaffen wir es, zielgerichtet unsere Kunden anzusprechen, ohne diesen auf die Nerven zu gehen.“ Zu den Anfängen des Projekts igus:bike erinnert sich der Geschäftsführer des inzwischen rund 5.000 Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmens: „Das wäre doch mal ein ‚geiles‘ Produkt (Originalton) – ein Fahrrad aus Kunststoff, das nicht rostet. Unsere Vision ist eine weltweite Produktion mit dem Einsatz von lokalem Abfall, das heißt in kleinen Produktionszellen aus lokalem Abfall Fahrräder herzustellen.“
Fährt ölfrei wie geschmiert
„Das Thema Nachhaltigkeit steht bei uns immer mit im Fokus“, ergänzte B.Eng. Sven Terhardt. „Wir produzieren zum Beispiel Rahmen aus 50 Prozent Fischernetzen oder auch zu 100 Prozent aus Materialien von Prototypen“, betont der Head of Product & Sales RCYL bike. „Um den zweiten wesentlichen Punkt ‚Wartungsfreiheit‘ zu erreichen, haben wir Kugellager aus Kunststoff entwickelt sowie viele weitere Komponenten. Wie machen wir das? Testen, testen, testen – Igus verfügt über eines der größten Testlabore der Branche weltweit, direkt hier in Köln.“ Geplant ist, in etwa drei Jahren circa 5.000 Fahrräder jährlich herzustellen.
Bestellen lässt sich das Kunststoff-Fahrrad für rund 1.243 Euro auf der Website www.igus.bike. Mit der weltweiten igus:bike Tour – verfolgbar unter www.igus.eu – zum 60-jährigen Firmenjubiläum zeigt der motion plastics Spezialist aus Nordrhein-Westfalen erneut unternehmerischen Mut als auch Pioniergeist und macht Igus- sowie Kunden-Geschichten erlebbar.











