SPS-MAGAZIN 6 (Juni) 2024
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Bihler hat den Bogen raus
Der Hersteller von Stanzbiegemaschinen Bihler hat mit dem BM-HP 3000 ein neues Servo-Produktionssystem für die Massenherstellung von Spulensegmenten entwickelt. Die getaktete Anlage bietet durch schnellere Bearbeitungsprozesse und leistungsfähige Automatisierungstechnik deutlich kürzere Taktzeiten als bisher eingesetzte konventionelle Maschinenlösungen. Sie produziert die Kupferbiegeteile durch automatische Variantenwechsel bei kurzen Taktzeiten besonders effizient. Bei der Automatisierungs- und Antriebstechnik setzt Bihler fast ausschließlich auf Lösungen von B&R.
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Geometrien einhalten
Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) ist ein additives Fertigungsverfahren, das in den letzten Jahren beim 3D-Druck von Metallen an Bedeutung gewonnen hat. Hohe Aufbauraten, Draht als kostengünstiges Ausgangsmaterial und ein gut kontrollierbarer Prozess sind die wesentlichen Vorteile. Um den 3D-Druck zu optimieren, erfasst Gefertec die Temperaturen im Werkstück mit Infrarotmesstechnik von Optris.
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Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen der Universität StuttgartStuttgarter Innovationstage 2024
Die Stuttgarter Innovationstage finden in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung präsentieren Referenten aus Industrie und Forschung vom 17. bis 18. September aktuelle Forschungsergebnisse und geben Einblicke in ihre Arbeit.
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Redundante Erfassung der Zylinderposition ohne großen Platzbedarf
Aus Gründen der Sicherheit oder einer erhöhten Verfügbarkeit werden Steuerungskomponenten heutzutage in vielen Fällen redundant ausgeführt. Deshalb müssen auch die Sensoren zur Erfassung einer Messgröße redundant ausgeführt und installiert werden. Temposonics ist es gelungen drei einzelne magnetostriktive Positionssensoren in einen Hydraulikzylinder zu integrieren und so die Bewegung der Kolbenstange redundant zu erfassen.
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Energieverbrauch in der Produktion reduzieren
Mit IIoT-basierten Plattformen werden ganz unterschiedliche Informationen in der Produktion transparent, entsprechend können die Prozesse verbessern werden. Das Tec.nicum – die Dienstleistungssparte von Schmersal – zeigt, wie das auf der Ebene des Energiemanagements funktioniert. Zu den ersten Anwendern der Energy Management Solution EMS 4.0 als IIoT-Applikation gehört die indische Produktionsstätte eines internationalen Herstellers von Haushaltsgeräten.
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CAN XL für die Industrie
CAN ist als Kommunikationsstandard in der Industrie weit verbreitet. Die Automobilindustrie hat still und leise die 3. Generation des Protokolls entwickelt. Mit einer Byte-weise skalierbaren Datenfeldlänge von bis 2.048 Byte und einer skalierbaren Datenphasen-Bitrate von bis 20MBit/s ist CAN XL auch für die Maschinenautomation interessant.
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Turbo für die digitale Transformation
Die 5G-Technologie wird zu einem Leuchtturm des Wandels. Mit dem Versprechen hoher Geschwindigkeiten und Bandbreiten, nahezu vernachlässigbarer Latenzzeiten und unvergleichlicher Konnektivität definiert sie die Paradigmen industrieller Abläufe neu. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und führen zu einer Reihe von Vorteilen – in operativer sowie strategischer Hinsicht.
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Effiziente Zerspanung durch exakte Positionierung
In digitalen Fabriken lassen sich einzelne Produktionsschritte mit intelligenten Maschinen und Sensoren in Echtzeit überwachen und der Gesamtablauf kann effektiver organisiert werden. Die Steuerung der Produktion mit Hilfe von Smart Products sichert bzw. steigert die Qualität und verbessert die betrieblichen Abläufe. Die Vorteile der Vernetzung zeigen sich beispielsweise auch im Bereich der Zerspanung, wo die Smart Products von Norelem durch intelligente Spanntechnik für fehlerfreie Bearbeitungsvorgänge sorgen.
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Ergonomisch anpassbar
Der Heiztechnik-Anbieter Stiebel Eltron plant, die Zahl der Arbeitsplätze in der Wärmepumpenfertigung in seinem Stammwerk Holzminden in den nächsten Jahren auf rund 1.200 Stellen ausbauen. Die Produktionsfläche für Wärmepumpen-Heizungen soll auf eine Größe von vier Fußballfeldern erweitert werden. Das Unternehmen reagiert damit auf den Wandel hin zum klimafreundlichen Heizen von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Für die neuen Fertigungslinien kommen die Bedienplätze CS4000next von Bernstein zum Einsatz.
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So assistiert der Schlaue Klaus dem Werker im Arbeitsprozess
Die Digitalisierung kommt immer mehr auch beim Werker an. Nun zeigt ein kognitives und kamerabasiertes Assistenzsystem, wie die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine gelingen kann. Ob Warenein- und -ausgang oder Kommissionierung, ob Montage/Demontage oder Endkontrolle: Der Schlaue Klaus unterstützt manuelle Arbeitsprozesse. In Kombination mit einem ergonomischen Arbeitsplatz werden so Produktivität, Effizienz und Flexibilität gesteigert.










