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Stirnradgetriebe weiter gedacht

Herkömmliche CS-Getriebe mit Planetentrieb müssen zudem für jedes gewünschte Übersetzungsverhältnis mit einem anderen Motor kombiniert werden, weil die Spezifikationen der Motorausgangswelle für jedes Übersetzungsverhältnis geändert werden müssen. Für jedes Übersetzungsverhältnis ist deshalb ein eigener Motor erforderlich. Das CS-Getriebe ermöglicht es dagegen, einen einzigen Motor für verschiedene Anwendungen zu nutzen, denn es liefert unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse.

Verdoppelung des Drehmoments

Oriental Motor hat beim CS-Getriebe aber nicht nur den Aufbau marktüblicher Stirnradgetriebe überarbeitet. Die Getriebe wurden auch wärmebehandelt, sodass das zulässige Drehmoment im Vergleich zu dem der SH-Getriebe um das Zweifache gesteigert werden konnte. Durch die Erweiterung des Mittelpunktabstands der Zahnradpaare war es darüber hinaus möglich, die Lager zu vergrößern, was die zulässige Radiallast im Vergleich zu den SH-Getrieben von Oriental Motor um das bis zu Vierfache gesteigert hat. Dadurch wird eine höhere Riemenspannung möglich – das ist insbesondere dann wichtig, wenn durch den Riemenantrieb hohe Kräfte übertragen werden sollen.

Mehr Möglichkeiten für Maschinenbauer

Mit dem neuen CS-Getriebe erweitert Oriental Motor die Anwendungsbereiche seiner PKP-Schrittmotoren deutlich. Neben einer konzentrischen Welle können Maschinenbauer jetzt noch höhere zulässige Drehmomente und Radiallasten realisieren. Die Schrittmotoren der PKP-Serie eignen sich für alle Applikationen mit regelmäßigen Start- und Stoppvorgängen – z.B. in der Wafer-Fertigung oder in Etikettieranlagen.

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