0:000:00

Planartechnik für mehr Flexibilität und Dynamik

Nächster Schritt: Maschinen verketten

So spielt die XPlanar-Anlage in der Beckhoff-Fertigung heute alle 2,5s eine fertige Klemme aus. In Summe sind das pro Schicht bis zu 10.000 I/O-Klemmen, die vollautomatisch programmiert, abgeglichen und getestet werden. „Dafür, wie flexibel wir mehr als die Hälfte unseres Klemmenportfolios auf der Maschine testen können, ist deren Footprint außerordentlich kompakt“, hebt Johannes Beckhoff hervor. „Im nächsten Schritt wollen wir die Anlage nochmals deutlich erweitern.“ Aktuell steht am Beckhoff-Produktionsstandort Herzebrock eine zweite XPlanar-Station mit zusätzlich 100 Kacheln und 39 Movern, auf der die I/O-Klemmen per Laser beschriftet werden – also der Fertigungsschritt unmittelbar vor Programmierung und Test. Sie ist bereits fertig aufgebaut und abgenommen. Ziel sei es, beide Maschinenteile zu einer Gesamtanlage mit dann 208 Kacheln und 72 Movern zu kombinieren. „Ein riesiger Vorteil bei der Planarmotortechnologie ist, dass der mechanische Aufwand für die Verkettung extrem einfach ist“, erklärt Beckhoff. „Eigentlich müssen beide Maschinenteile nur nebeneinander positioniert werden.“ Denn auch softwareseitig kann die Kombination durch das Multicomputing-Feature von XPlanar unkompliziert erfolgen. Für Anwender im Maschinen- und Anlagenbau bedeutet das: „Verschiedene, eigenständig funktionierende Maschinenteile lassen sich unabhängig voneinander oder parallel entwickeln, testen und in Betrieb nehmen – und anschließend flexibel und einfach verketten“, bringt es Johannes Beckhoff auf den Punkt. „Damit folgen wir konsequent der Idee des modularen Maschinenbaus, die immer mehr unserer Kunden adaptieren und einfordern.“

Seiten: 1 2

Rund 4.000 Aussteller – Partnerland Kanada

* Pflichtfelder