Intels 13. Generation ermöglicht Industrierechner Performance-Weitsprung

Herzstück der neuen Workstation ist ein Micro-ATX Motherboard mit bis zu 128GB DDR5 Arbeitsspeicher. Basierend auf der 13. Prozessorgeneration gestaltete Kontron eine ganze Motherboard-Systemfamilie für leistungsstarke Grafik- und Rechenleistung. Diese besteht aus Mini-ITX, µATX und ATX. Die in Deutschland entwickelten und produzierten Boards sind besonders interessant für Anwendungen mit hohem Bedarf an Skalierbarkeit für PCIe – auch für PCIe 5.0, das doppelt so schnell ist wie der bisher vorherrschende Standard PCIe 4.0. Es profitieren u.a. Industrial Automation und Workstations für CAD-Anwendungen. Die Motherboards eignen sich für den Einsatz in einem Temperaturbereich von 0 bis +60°C. Als Memory kommen bis zu vier DIMM-Speichermodule, schnelle DDR5 Module mit maximal 5.600MHz und Dual Channel zum Einsatz. Viele von ihnen unterstützen echtzeitkritische Anwendungen u.a. durch TSN und weitere chipsatzbasierte Features. Darüber hinaus sind sie mit zahlreichen weiteren Schnittstellen ausgestattet, darunter USB Typ-C 3.2 Gen2 und USB Typ A. Das Trusted Platform Module (TPM 2.0) sorgt für hardware- und softwarebasierte Systemsicherheit. Umfangreiche Tools bieten dem Anwender Möglichkeiten etwa zur individuellen Anpassung von TDP-Werten und Lüfterkennlinien.

Leistungsschub für

Computer on Modules

Das neue COM-HPC/Client-Modul COMh-ccAS im Format 160 x 120mm basiert auf den Intel Core S-Prozessoren der 12. Generation (früherer Codename Alder Lake S) und bietet eine deutlich gesteigerte Grafik- und Rechenleistung. Es ist ohne vorinstallierte CPU ausgestattet (gesockelt) und ist nun auch mit dem 13. Gen Desktop-Prozessor verwendbar. Dadurch wird eine außergewöhnlich hohe Multi-Thread-Leistung mit 24 Prozessorkernen und 32 Threads bei einer maximalen thermischen Verlustleistung (TDP) von bis zu 65W (on board) erreicht. Darüber hinaus verfügt das Modul über zwei TSN-fähige 2,5Gbit-Ethernet-Ports. Wie alle neuen Kontron-Boards enthält es einen verbesserten Embedded Controller, der die bisherige CPLD-basierte Variante ablöst und direkten Linux-Kernel-Support ermöglicht. Mit den 13. Gen. Mobil-Prozessoren stattete Kontron darüber hinaus Boards und Module für das IoT in vier Formfaktoren aus. Neben dem COM-HPC Client Size A mit 95x120mm erhielten auch die COM Express basic, compact und mini den damit einhergehenden Performance-Schub. So ermöglichen sie IoT-Anwendungen mit im Vergleich zur vorherigen Generation enorm erhöhter Single- und Multi-Thread-Leistung. COM Express mini war zuvor nur mit Atom-Prozessoren verfügbar. Es mit der Raptor-Lake-Prozessorplattform auszustatten, war eine Schlüsselentwicklung und ermöglicht den Boards dieser Kompaktklasse einen Performance-Weitsprung. Die Unterstützung von PCIe 5.0 mit 16 Lanes, PCIe 4.0 und DDR5/DDR4-Speichern in Kombination mit Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen sowie KI-Fähigkeit tragen zur Steigerung der Produktivität bei und ermöglichen künftige Entwicklungen bei IoT-Anwendungen.

Dank der Performance Hybrid Architecture, die Hochleistungs- und Effizienzrechnerkerne kombiniert, bieten verschiedene SKUs eine herausragende Multi-Thread-Leistung mit bis zu 14 Cores und 20 Threads. Die größere Speicherbandbreite dank DDR5 und LDDDR5x-6400, eine schnellere Kommunikation auf allen Kanälen und TSN-Fähigkeiten bei sehr geringer Leistungsaufnahme und einem erweiterten Temperaturbereich von -45 bis +85°C machen eine bisher nicht gekannte Performance für hoch integrierte Industrieanwendungen verfügbar.

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