Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie bleibt Exportweltmeister

Absatzmärkte der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie 2023
Absatzmärkte der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie 2023 – Bild: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

Im vergangenen Jahr verkaufte die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie Maschinen einschließlich Teile und Zubehör im Wert von rund 9,5Mrd.€ ins Ausland. Das waren 9% mehr als 2022. „Damit haben wir unseren Weltmeistertitel vor China und Japan verteidigt“, kommentiert Dr. Markus Heering, Geschäftsführer beim VDW. Die Ausfuhren nach Amerika sind mit +18% innerhalb der Triade am kräftigsten gewachsen. Treiber waren die USA, insgesamt zweitgrößter Absatzmarkt für die Deutschen mit einem Anteil von 15%. Sie haben Waren im Wert von 1,4Mrd.€ abgenommen. Das entspricht einem Wachstum von 19%. Die Exporte nach Mexiko stiegen mit 28% noch kräftiger als die Ausfuhren in die USA. Das mittelamerikanische Land belegt damit Platz 9 der wichtigsten Exportmärkte. Mit einem Volumen von 326Mio.€ ist Mexiko der zweitwichtigste Markt auf dem amerikanischen Kontinent. Das Südamerika-Geschäft hingegen verlor 7% im Vergleich zum Vorjahr. Die deutschen Ausfuhren nach Asien stiegen im vergangenen Jahr um 7%. China ist mit rund 17% Anteil das wichtigste Zielland überhaupt. Gegenüber dem Vorjahr wuchsen die Exporte um 6% auf ein Volumen von 1,6Mrd.€ an, blieben damit jedoch deutlich hinter dem letzten Spitzenjahr 2018 zurück. Aktuell steht Indien auf Platz 13 der wichtigen Märkte. Die deutschen Exporte sind um ein Viertel gestiegen. Europa ist in der Triade mit einem Anteil von mehr als 50% die größte Absatzregion für deutsche Hersteller. Dennoch blieb die Wachstumsdynamik im Heimatmarkt mit einem Plus von 6% und einem Volumen von rund 4,9Mrd.€ das Schlusslicht. Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie hängt zu 70% am Export.

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