
Da Prozesse in der Industrie immer mehr Rechenleistung im Feld benötigen, bringt Wago zwei neue Edge Computer mit 16 und 32GB RAM auf den Markt. Sie zeichnen sich durch einen leistungsstärkeren Prozessor, größeren Arbeitsspeicher und einen erweiterten Temperaturbereich (-20 bis +60°C) aus. Diese Eigenschaften ermöglichen eine schnellere und verbesserte Datenverarbeitung in unterschiedlichen Einsatzgebieten, u.a. in der Automobilindustrie, der Fabrikautomation oder im Energiesektor (z.B. Micro- und Nanogrid). Dank des vorinstallierten Debian-Linux-Betriebssystems und der Containermanagementsoftware Portainer sparen Programmierer und Systemintegratoren Zeit bei der Inbetriebnahme, Wartung (z.B. Updates) sowie Erweiterung (u.a. Upgrades). Außerdem ermöglicht der neue Steckplatz M.2 den Einsatz von hochperformanten Erweiterungskarten.
Eine passende Ergänzung zu den Edge Computern bilden die neuen Erweiterungsgehäuse und -module, die mit den bereits im Portfolio geführten Versionen (ab Hardwarestand V2) sowie den neuen Geräten kompatibel sind. Hierbei kann der mit einem Atom-Prozessor ausgestattete Edge Computer mit einem Modul und der Edge Computer mit i7-Prozessor sogar mit bis zu zwei Erweiterungsmodulen ausgestattet werden. Dies ermöglicht eine kundenspezifische Konfiguration.
Für noch mehr Freiheitsgrade bieten die Mindener nun auch WiFi- und LTE-Kits an: Je nach Anforderung können die mit einem Atom-Prozessor ausgestatteten Edge Computer in wenigen Handgriffen mit WLAN oder LTE nachgerüstet werden, sodass Anwender mehr Flexibilität hinsichtlich der Gestaltung unterschiedlicher Lösungen genießen können.
Feldbuskoppler Profinet IO
Die Feldbuskoppler Profinet IO verbinden das Wago I/O System 750 mit Profinet IO, dem offenen industriellen Echtzeit-Ethernet-Standard für die Automatisierung. Ab sofort unterstützen die Koppler das S2-Redundanz-Protokoll. Das ermöglicht eine Kommunikation mit zwei redundanten Controllern. Bei einem Ausfall der übergeordneten Steuerung kann somit mit einer zweiten (redundanten) Steuerung weiterhin kommuniziert werden. Die Anlagenverfügbarkeit wird durch den Einsatz von redundanten Systemen mit Profinet erhöht.
Logikmodule für sichere Anwendungen
Die neuen Logikmodule ermöglichen es Anwendern, sichere Applikationen, wie beispielsweise Zweihandbedienung oder Türzuhaltung, auch ohne Sicherheitssteuerung zu realisieren. Die Logikmodule können als Modul hinter Wago-Steuerungen und Kopplern eingesetzt werden. Dies führt zu schnelleren Reaktionszeiten auf unterster Feldebene, da die Kommunikation über den Feldbus wegfällt. Parametriert wird die sichere Logik über den neuen Safety Editor. Aufgrund der Logikmodule kann eine Maschine jetzt inklusive einer Sicherheitsapplikation mit Wago -teuerungen, wie z.B. dem PFC, realisiert werden. Das Modul kann auch hinter einer sicheren Steuerung über Profisafe eingebunden werden. Das ermöglicht schnellere Sicherheitsreaktionszeiten und erlaubt den Aufbau von räumlich kleineren Sicherheitsapplikationen.
Analog IO-Link Converter
Die Analog IO-Link Converter ermöglichen eine einfache und kompakte Lösung, um konventionelle Analogsensoren und -aktoren im Feld in ein IO-Link-System einzubinden. Ab sofort stehen dem Anwender neue Analog IO-Link Converter zur Verfügung, welche die Möglichkeit bieten, Temperatursignale des Typs Pt100 und Pt1000 aufzunehmen und an einen IO-Link Master zur weiteren Verarbeitung zu übertragen.











