Werkzeugmaschinennachfrage weiterhin rückläufig

Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie
Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie – Bild: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

Im zweiten Quartal sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28%. Dabei fielen die Bestellungen aus dem Inland um 13%, die Auslandsbestellungen gingen um 33% zurück. Im ersten Halbjahr sank der Auftragseingang um 26%. Das Inland verlor 7%. Das Ausland notierte 33% unter Vorjahr. „Das Auftragsvolumen ist das niedrigste seit dem Abschlussquartal 2020“, sagt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des VDW. „Während die Aufträge aus dem Ausland deutlich nachgaben, konnte sich das Inland besser halten. Dahinter steht jedoch nicht die erhoffte Trendwende, sondern einige punktuelle und auch projektgetriebene Geschäfte“. Insgesamt fehle das Geschäft in der Breite. Positiv stützen punktuell Branchen wie Luftfahrt, Medizintechnik, Energie und Schiffsbau. Deutlich besser als das Neumaschinengeschäft entwickeln sich Service, Komponenten, Reparaturen, Instandhaltungen und Umbauten. Eine allmähliche Stabilisierung der Auftragslage ist erst für die zweite Jahreshälfte zu erwarten. Dennoch werden die Bestellungen 2024 im Minus bleiben. Für 2025 und 2026 rechnet man mit einer Erholung der Nachfrage – vor allem aus dem Ausland.

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