
In der Interviewreihe Frauen an der Spitze der Automatisierung porträtiert Redakteurin Frauke Itzerott diesmal Sabine Brandl, Personalleiterin bei Kuka. Erzählen Sie uns doch erst einmal etwas über Ihre Position bei Kuka. Was machen Sie als Chief People Officer? @Interview_Grundschrift:Sabine Brandl: Der Begriff Chief People Officer etabliert sich aktuell und immer mehr Unternehmen nutzen diese Bezeichnung. Früher hätte man sicher Chief HR Officer dazu gesagt. Wir haben uns bei Kuka aber ganz bewusst dafür entschieden, die Menschen in den Vordergrund zu stellen. Wir wollen sie nicht mehr als Ressource begreifen, sondern als Individuen, mit denen wir auf eine gemeinsame Reise gehen. @Interview_Grundschrift: @Interview_Grundschrift: @Interview_Grundschrift: @Interview_Grundschrift:In meiner Abteilung lege ich viel Wert auf das Thema Unternehmenskultur. Ich will eine Unternehmenskultur schaffen, in der sich Führungskräfte und Mitarbeitende willkommen fühlen und das Gefühl haben, sie können sich verwirklichen und aktiv zum Unternehmenserfolg beitragen. Auf der anderen Seite beschäftigen mich natürlich auch die klassischen Personalthemen, wie Gehaltsabrechnungen, Arbeitszeiterfassung und das Finden und Einstellen passender Personen, und zwar global für die Kuka-Gruppe, inklusive Swisslog und Swisslog Healthcare. @Interview_Grundschrift: @Interview_Grundschrift: @Interview_Grundschrift: @Interview_Grundschrift:Das Tolle an meinem Arbeitsalltag ist, dass kein Tag dem anderen gleicht. Ein Thema, das mich aktuell sehr beschäftigt, ist: Wie finden wir die richtigen Talente am richtigen Ort? Denn auch wir bei Kuka haben mit dem Thema Fachkräftemangel zu kämpfen. Es geht derzeit darum, sich von dem Konzept zu verabschieden, überall den Experten zu finden. Vielmehr müssen wir Mitarbeitende finden, die die Bereitschaft haben, sich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus bin ich täglich viel im Austausch z.B. mit unseren Robotikteams, damit wir gemeinsam die passenden Personalstrategien entwickeln können. Angenommen wir brauchen jetzt einen neuen CEO in Malaysia, überlegen wir also konkret, ob wir diesen über einen Headhunter einstellen, ob wir lieber im lokalen Arbeitsmarkt suchen oder Talente innerhalb unserer Organisation finden. @Interview_Grundschrift:

Unternehmen und Staat müssen Hand in Hand arbeiten, wenn wir den großen Teil der Frauen, die aufgrund der Umstände gezwungen sind, in Teilzeit zu arbeiten, wieder mehr in den Arbeitsmarkt integrieren wollen. Sabine Brandl, Kuka – Bild: Kuka Group 
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