Werkzeugmaschinenhersteller stellen sich breiter auf

Franz Xaver Bernhard
Bild: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie lieferte 2023 rund 27% ihrer Produktion in die Automobil- und Zulieferindustrie, so das Ergebnis der aktuellen Kundenstrukturerhebung des VDW unter seinen Mitgliedern. Das ist ein Rückgang von rund 16% in nur vier Jahren. Wichtigster Abnehmer von Werkzeugmaschinen mit einem Anteil von rund 30% war erstmals der Maschinenbau. Sein Anteil hat seit 2019 um 6% zugelegt. Im Ranking hinter Maschinenbau und Automobilindustrie folgen Hersteller von Metallerzeugnissen, Luft- und Raumfahrt, Elektrotechnik/Elektronik sowie Metallerzeugung und -bearbeitung. Weitere bedeutende Abnehmerindustrien sind Feinmechanik, Schienenfahrzeugbau, Energie- sowie Medizintechnik. Sie alle haben in ihrem Anteil zugelegt. „In dem Ergebnis schlagen sich zwei Entwicklungen nieder. Zum einen investiert die Werkzeugmaschinenindustrie aufgrund der Transformation zum Elektroantrieb weniger in die Zerspanung. Zum anderen diversifizieren auch die Werkzeugmaschinenhersteller ihr Abnehmerportfolio“, so Franz-Xaver Bernhard, Vorsitzender des VDW.

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